„getting stuff done “ Wdh

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ein Seminar, zwei halbe Tage am 17./18.04.

das Seminar findet statt unter Vorbehalt aktueller Entwicklungen der Corvid-19 Epidemie

Selbstorganisiertes Arbeiten mit agilen Methoden statt Plenum?


Aufgrund des regen Interesses gibt es eine Wiederholung des Seminar für Kollektivbetriebe
am 17./18. April 2020 aus unserer Reihe „Selbstorganisation ohne Plenum“,
veranstaltet von
union coop // föderation & Initiative wow.

Kollektivbetriebe können an äußeren Zwängen scheitern oder an inneren Strukturen und Dynamiken. Nicht selten bedingt sich beides. Anders als in hierarchischen Betrieben ist Selbstverwaltung in Kollektivbetrieben mit viel Aufwand verbunden, oft auch nicht umfassend bezahlt. Dass kann dazu führen dass sich dysfunktionale Arbeitsweisen einschleichen, zu Frust führen und sich zu Ausschlusskriterien für Kollektivist@s entwickeln – Leute resignieren, überlasten sich oder steigen gleich aus, da ein guter Job mit nettem Chef immer noch besser ist als frustrierende Dauerplena.

Deshalb wollen wir uns anschauen, wie im basisdemokratischen Kollektivbetrieb Arbeit organisiert werden jenseits vom Plenum? Ohne, dass alle über alles diskutieren? Denn gerade Kollektivbetriebe brauchen eine transparente und realistische Arbeitsorganisation mit möglichst wenig Reibungsverlusten.

In diesem Workshop wollen wir im Schweinsgalopp unterschiedliche Methoden vorstellen und ausprobieren, die zur Zeit in vielen Start-Ups in Mode sind und auch Kollektivbetrieben den Alltag erleichtern können, z.B. Scrum, Kanban, Liberating Structures und die soziokratische Kreismoderation. Wie können diese Ansätze und Methoden für selbstverwaltete Kollektive nutzbar gemacht werden?

Wir stellen vor:
Liberating structures -> hilft der gemeinsamen Ideenfindung und problematisches Diskussionsverhalten zu minimieren. Liberating strucures kann helfen konventionelle Strukturen aufzubrechen, die unabsichtlich Partitzipation verunmöglichen.

Scrum & Kanban -> helfen unübersichtliche Aufgabenlast zu bewältigen und transparent in hierarchiearmen Gruppen zu verteilen.

Soziokratische Kreismoderation -> hilft komplizierte Entscheidungen routiniert zu treffen, bei der Alle zu Wort kommen, ohne sich in ziellose Diskussion verstricken.

Beachtet: Die vorgestellten Ansätze sind keine Methoden zur Konfliktlösung und ersetzen auch nicht die Notwendigkeit von Vollversammlung oder Plenum. Auch sollten die Methoden kritisch zu ihren Rahmenbedingungen in Beziehung gesetzt werden, worauf wir im Seminar aber nur sehr begrenzt eingehen können.


Wann? 17. April 2020 14-18 Uhr & 18. April 10-14 Uhr
Beachtet bitte, dass es sich um ein Seminar über 2 halbe Tage handelt. Wir wollen die Arbeit nicht entgrenzen und weder einen ganzen Arbeitstag noch das Wochenende verplanen. Wir hoffen dadurch, auch Menschen außerhalb von Berlin die Teilnahme zu erleichtern.

Wo? Berlin
Für wen? Ausschließlich für Mitglieder von Kollektivbetrieben (d.h. Wirtschaftsbetriebe, die selbstorganisiert und in Belegschaftshand sind)
Kosten? 40/80/120 € (gestaffelt nach Einkommen bis 11 € pro Std. / 11-18 € / über 20 €, ab dem 2. Kollektivmitglied nur 40 € pro Person.)
Wir empfehlen die Teilnahme von mehreren Menschen aus eurem Kollktivbetrieb.
Verantstalter*innen: union coop//föderation & initiative wow


Anmeldung per mail an contact{ }union-coop.org oder über Kontaktformular mit kurzen Infos zu deinen Kollektivbetrieb und den gewünschten Seminarbeitrag (nach Einkommen gestaffelt). Weiteren Infos zur Anmeldung und Bezahlung folgen

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