Bio-Espresso »Blackcap«

6,90 12,50 

Grundpreis 2,50 2,76  / 100 g

Dunkler Espresso-Blend – der ideale Partner für Milchschaum.

Bio-zertifiziert und direkt gehandelt.

Ganze Bohne

 

Artikelnummer: FR003 Kategorie:

Beschreibung

Unsere Interpretation des italienischen Klassikers als 100 % Arabica-Blend.

45 % Peru, Kooperative Cenfrocafe, Arabica washed

35 % Guatemala, Kooperative Amnsi, Arabica washed

20 % Sumatra, Kooperative Permata Gayo, Arabica washed

 

In der Tasse:

Ganz viel Schokolade und Kakao, gepaart mit Schwarzer Johannisbeere. Im Cappuccino erinnert er an Schokoladenpudding.

Empfohlen für:

Der Blackcap funktioniert besonders gut im Siebträger, aber auch sehr gut im Vollautomaten und Herdkännchen. Tolerant und gutmütig in der Zubereitung.

ar.

Maße

Gewicht 263 g
Größe

250g, 500g, 1000g

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Produktvideo

Die Rösterei

Flying Roasters ist eine Rösterei aus Berlin, die den den Brückenschlag zwischen sozialem Anspruch und Qualität erprobt. Den Rohkaffee bezieht das Kollektiv ohne Zwischenstationen direkt von den erzeugenden Kooperativen vor Ort. So können die Flying Roasters sicherstellen, dass ihr Anspruch an soziale Arbeitsbedingungen von Anbau, Ernte bis hin zur Röstung in Berlin erfüllt wird.

Sie versuchen in enger Zusammenarbeit mit den ProduzentInnen andere Wege im Kaffeehandel zu gehen: direkt, solidarisch, fair, gerecht bezahlt und mit ausgezeichneten Qualitäten. Das Röstkollektiv hat Einblick in die Produktionsbedingungen und verständigt sich direkt mit den Kooperativen über Preisgestaltung und Lieferbedingungen. Jedes Jahr wird ein Transparenzbericht veröffentlicht.

Die Kooperativen

Cenfrocafe

Die Kooperative Cenfrocafe wurde 2005 gegründet und befindet sich im Norden Perus, nicht weit entfernt von der ecuadorianischen Grenze. Mit Unterstützung befreundeter Kooperativen war es das Ziel in dieser unwegsamen Region, rund um die Stadt Jaén, eine Basis für die vielen kleinen KaffeeproduzentInnen zu bieten. Mittlerweile hat die Kooperative 2.500 Mitglieder. Im Jahr 2010 hat die Kooperative ein breites Programm zur Qualitätsverbesserung aufgelegt: Es wurden Workshops angeboten, technische und landwirtschaftliche Berater ausgebildet. Heute ist Cenfrocafe führend, was den organischen Kaffeeanbau mit hohen Qualitäten betrifft.

Höhe: 1.600m – 2.000m
Anbaugebiet: Jaén, Cajamarca
Verarbeitung: Arabica, washed, manuelle Ernte und Aussortierung
Website: www.cenfrocafe.com.pe

AMNSI

Nach dem Ende des über 30 Jahre andauernden Bürgerkrieges in Guatemala entschied sich eine aus Santiago Attitlán stammende Gruppe von Ex-Guerilleros für einen Neuanfang mit einer gemeinsamen Kooperative. Damit sollten die Ideale, für die sie einst gekämpft hatten, in einem zivilen Leben weitergeführt werden. Die Organisation, die sie dafür gründeten nannten sie AMNSI – „Asociación Maya Nuevo Sembrador Integral“. Dies bedeutet in etwa: „Vereinigung der neuen organisch arbeitenden Maya-Landwirte“. Nach intensiver Diskussion entschied sich die Kooperative schließlich, sich dem Anbau von Kaffee zu widmen, denn der Atitlán-See ist eine der besten Kaffeeanbauregionen in Zentralamerika.

Mit der 1999 schließlich offiziell gegründeten Kooperative erhielten nicht nur die heute 60 Mitgliedsfamilien eine neue Lebensgrundlage, sondern es wurde zugleich auch ein Beitrag für die Unterstützung der gesamten Gemeinde geleistet. Dazu sagt Diego Tacaxoy, der derzeitige Repräsentant von AMNSI: „Mit der Idee der Gründung einer Kaffee-Kooperative beabsichtigten wir einen gerechteren Preis für alle Kaffeebauern der Region zu erzielen.“

Die Mitglieder der Kooperative bringen nach der Ernte den Kaffee in die Lagerhalle von AMNSI, wo der Kaffee nach dem schonenden Nassverarbeitungsverfahren sofort weiterverarbeitet wird. Die Bohnen werden aus den frischen Kaffeekirschen gelöst, nach Größe sortiert und gewaschen. Anschließend gären die Bohnen 48 Stunden und werden in der Sonne auf einen Feuchtigkeitsanteil von 12% getrocknet.

Höhe: 1.600m – 1.800m
Anbaugebiet: Atitlán See
Verarbeitung: handgepflückt, nasse Aufbereitung, sonnengetrocknet, handverlesen

Permata Gayo

Die Geschichte von Permata Gayo im Norden Sumatras begann im Jahr 2006 mitten in der Zeit nach dem Tsunami 2004 und nach dem Friedensabkommen von Helsinki 2005 zwischen der Regierung Indonesiens und der Bewegung „Freies Aceh“ (Provinz Aceh).

Die Kooperative begann als eine Gruppe von 50 Gründungsmitgliedern und hat heute etwa 2000 Mitglieder in 36 verschiedenen Dörfern, die sich in der Region Bener Meriah befinden. Permata Gayo ist eine der wenigen Kooperativen in Sumatra, die konsequent demokratische Entscheidungsstrukturen anstreben und gegen Korruption vorgehen. Die Qualitätskontrolle verbessert sich von Jahr zu Jahr und es wurden eine Baumschule, Kompostanlagen und verbesserte Verarbeitungsanlagen installiert. Für die „mageren Monate“ zwischen den Ernten stellt die Kooperative ein Ernährungsprogramm bereit, um genügend Geld für die Mitglieder zur Verfügung zu stellen.

Höhe: 1.200m – 1.600m
Anbaugebiet: Gayo Highland Region – Bener Meriah
Verarbeitung: Arabica, washed, manuelle Ernte und Aussortierung
Website: www.pgc-roaster.web.id